Vergangenen Donnerstag wurde die lang ersehnte Artisteer 3 veröffentlicht. War diese eigentlich schon für Anfang des Jahres geplant, hatte man sich kurzfristig entschieden, Artisteer 3 nochmals neu zu programmieren um in Zukunft neue Funktionen und Features, besser integrieren zu können. Nachdem ich nun einige Stunden mit der neuen Version gearbeitet habe und direkte Vergleiche ziehen konnte, ist dies auch die beste Entscheidung gewesen, die die Entwickler gemacht haben. Was ich schon jetzt sagen kann, Artisteer 3 ist sehr flexibel geworden und das in fast allen Bereichen.
Artisteer 3
Wer Artisteer bisher noch nicht kannte, hat die Möglichkeit hier nochmals nachlesen, worum es im Detail genau geht. Ansonsten gibt es jetzt eine kurze Zusammenfassung. Artisteer ist eine Desktop Software für PC und MAC, mit der man ohne Kenntnisse seine eigenen Templates und Themes erstellen oder gar generieren lassen kann. Unterstützt werden WordPress, Joomla, Blogger, Drupal und ein paar weitere mehr. Sowohl die Software als auch die erstellten Themes sind komplett in Deutsch und man darf seinen eigenen Werke auch verkaufen. Ich benutze Artisteer seit gut zwei Jahren und für beinahe alle Projekte, habe ich ein Theme erstellt. Dies gilt auch für diesen und andere Blogs von mir.
Layout Neuerungen
Da gibt es so einiges zu berichten. Wie bereits erwähnt, wurde Artisteer nochmals neu programmiert. Ich persönlich finde auch, dass Artisteer 3* auch ein Tick schneller ist als vorher. Das ist allerdings rein subjektiv gesehen. Die Navigation bzw. das Menü wurde stellenweise überarbeitet und viele kleine Details darin verbessert. Man benötigt nun wesentlich weniger Mausklicks, um bestimmte Bereiche zu editieren. Kurzum, das Menü verbessert den Workflow und das Kreieren neuer Themes, ist viel schneller erledigt.
In der alten Version konnte man Themes nur in einigen vordefinierten Breiten erstellen, was manchmal wirklich ärgerlich war. Mit Artisteer 3 gehört dies nun der Vergangenheit an denn hier zeigt sich die Software sehr flexibel einstellbar. Selbst Templates, welche sich dynamisch an die Auflösung vom Besucher anpassen (Fluid With) sind nun endlich machbar. Ebenso flexibel kann auch die Sidebar endlich in der Breite eingestellt werden und das auf den Pixel genau.
Die Seitenleiste ist generell mit zahlreichen neuen Design Optionen ausgestattet worden und ein zusätzliches vertikales Menü lässt sich in Handumdrehen einbauen und anpassen. Wer beispielsweise viele statische Seiten im Blog hat oder einplant, kann neben dem üblichen Header Menü für solche Seiten (wie hier eingesetzt), nun auch noch ein weiteres in die Sidebar verwenden. Natürlich mit Unterebenen, ausklappbar und weiteren Gimmicks.
Die Unmengen an neuen Layout Optionen lassen sich hier nicht alle aufzählen- Würde ich da in jedes Detail gehen, wäre der Artikel wohl dreiteilig geworden. Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass ihr nun vieles bis auf die gewünschte Pixelgröße einstellen könnt. Mir gefällt auch die lang gewünschte Option, Transparenz für ein Themes einstellen zu können. Damit lassen sich schöne Effekte erzielen. So kann das Template fast durchsichtig erscheinen. Dies sieht dann fast so aus, als wenn man eine leicht angeraute Glasscheibe auf den Hintergrund legt (siehe erster Screenshot). Ach ja und runde Menüs sind mit Artisteer 3 endlich auch machbar (Hallo Marco, weißte ja schon *g*).
WYSIWYG Editor ?
Fast! Artisteer 3 funktioniert sogar stellenweise auch wie ein WYSIWYG Editor, das ist für mich ein ziemlicher Knaller und werde ich demnächst mal genauer demonstrieren, was man damit alles anstellen kann. Funktioniert im Moment jedoch nur für HTML Templates. Der Editor hat im letzten Jahr in der Betaphase den Entwickler eine Menge Fragezeichen, Bugs und Kummer bereitet, weswegen man sich auch für die bereits oben erwähnte Neuprogrammierung entschieden hatte. Mit dem WYSIWYG Editor ist es aber möglich, eigene Bilder, Texte und Code in ein Template einzubauen und somit ein komplett fertiges Projekt erstellen, was man letztendlich nur noch hochladen braucht. Funktioniert wie gesagt zurzeit nur mit den HTML Templates. In der alten Beta Version konnte man jedoch zwischen HTML und WordPress innerhalb von Artisteer umschalten, wobei die Inhalte auch erhalten blieben. Geht zwar jetzt auch aber die eigenen Inhalte gehen dabei verloren. Noch, denn daran will man arbeiten oder tut es bereits schon.
Bilder, Grafiken und Effekte
Bei der Beta hatte man vollen Zugriff auf sämtlich Effekte oder Bilder von beiden Artisteer Versionen und ehrlich gesagt war sich schon sehr überrascht, wie viel davon nun sogar in der Home Edition vorhanden sind. Vergleicht man Artisteer 3 mit der alten Version, ist da eine ganze Menge neues Material hinzugekommen. Von Retro bis zum neuen Carbon Design ist eigentlich alles da um moderne Templates zu zaubern. Vor allem gibt es jetzt auch wesentlich mehr Fotomaterial und haufenweise neue Texturen. Selbstverständlich kann man auch weiterhin seine eigenen Fotos, Grafiken oder Texturen mit einbauen. Da die Frage ziemlich oft gestellt wurde, sei hier nochmals drauf hingewiesen: Man darf die erstellten Themes verkaufen, solange kein von Artisteer geliefertes Vordergrund Foto im Header verwendet wurde. Gilt also nur wenn ihr ein Template verkaufen wollt ansonsten könnt ihr diese verwenden oder gar einem Kunden weitergeben. Ja, ich weiß, der letzte Part widerspricht sich ein wenig aber es geht eben um den offiziellen Verkauf. Typische Lizenz Dschungel Problematik bei Fotos.
Funktionsvielfalt bei generierten Themes
Die für WordPress generierten Themes, bieten eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und auch die Shortcodes Option von WordPress fand Verwendung. Automatische Erzeugung von Thumbnail auf der Startseite, Banner in bestimmten Bereichen einblenden zu lassen, an welchen Stellen die Navigation platziert und noch einiges praktisches mehr, sind mit sämtlichen von Artisteer generierten WordPress Themes umsetzbar.
Da dies eine ganze Reihe von Möglichkeiten sind und diese in meine kommenden kostenlosen Themes enthalten sind, werde ich dazu eine eigene Informationsseite sowie Anleitung schreiben. Die Themes von diesem Blog und von Webseiten-Labor.de basieren beispielsweise schon auf Artisteer 3.
Fazit
Neben vielen kleinen Details, welche verbessert wurden, hat Artisteer 3 eine ganze Menge neue Design Möglichkeiten spendiert bekommen. Für mich stellt aber auch das Einbauen von eigenen Inhalten in ein Template, als das eigentliche Highlight dar. Wenngleich dies zurzeit nur mit HTML Vorlagen umsetzbar ist, dürften die nächsten Updates sicherlich mit Spannung erwartet werden. Klasse finde ich auch, dass trotz der Neuerung und Beigaben, der Preis sowie Lizenzen gleich geblieben sind. Für umgerechnet 35 Euro erhält man bereits die Home Edition, mit der man WordPress, Blogger und HTML Templates erstellen kann. Wer Joomla, Drupal und weitere CMS hinzunehmen will, greift zur Standard Edition* für ca. 90 Euro. Ich empfehle aber, vorher die Demo Version* in Ruhe auszuprobieren. Diese ist von den Funktionen bis auf den Export uneingeschränkt benutzbar. Beziehen kann man beide Artisteer Versionen direkt beim Hersteller*.
Das lange Warten hat sich meiner Meinung nach gelohnt und ich bin auch froh das Artisteer nun endlich veröffentlicht worden ist, da es vorher keinen Sinn machte, Tipps und Tricks zu einer alten Version im Blog zu posten. Demnächst also dazu wieder etwas von mir an dieser Stelle.







Mein Name ist Christoph Hanenkamp und ich blogge hier auf wp-zone.de über meine Erfahrungen mit Wordpress, SEO und anderen Webmaster Themen. Wer mit mir persönlich in Kontakt treten möchte, kann dies gerne über 



Ich bin von der neuen Version auch begeistert. Zwar ist meine free-Upgrade-Time vorbei, aber zum Glück kann man sich für 24,95 $ (Dollar!) weitere 12 Monate Updates sichern.
Und ja, das nun endlich runde Menüs möglich sind, freut mich sehr! :-)
Japp, meine Free Upgrade Time war auch wieder abgelaufen aber man ist ja nicht gezwungen dies zu nutzen. Die alte Version funktioniert ja dennoch. Ich seh die Webdesigner schon wieder die Nase rümpfen :D
Ich finde die knapp 25 Dollar für ein Upgrade völlig OK.
Und laß doch die Webdesigner die Nase rümpfen. Es gibt halt sehr viele Leute die nicht in der Lage sind, absolut “sauberen” Code zu erstellen (was ja eigentlich egal ist, so lange die Seite vernünftig aussieht und die Geschwindigkeit nicht so leidet) und mittlerweile gibt es ausreichend Funktionen in Artisteer, so dass man nicht gleich jede Seite als Artisteer-Template abstempeln kann. :-)
ich habe euren artikel gelesen, es bestellt und paypal bezahl, aber kein code ist gekommen. auch nicht im spam. ist´das normal, wielange habt ihr auf die email warten müssen?
Hi Grauzone,
Ich kann mich nicht genau erinnern aber ich meine innerhalb von einer Stunde hatte ich die Rechnung und Lizenz Key via Email zugesendet bekommen. Die E-Mail kam auch vom Hersteller (Extensoft) und nicht von der Artisteer Homepage.
Gruß,
Andreas
Als ich Artisteer gekauft habe, hab ich die Serialnr. sofort erhalten.
danke für eure antworten, die mail kam diese nacht. jetzt kann es losgehen :-)
Hallo Andreas,
danke für deine Nachfrage und dein Angebot bei mir im Blog. Im Moment hat sich das Problem, wie es aussieht, erstmal erledigt. Aber ich freue mich, deinen Blog gefunden zu haben und bin gerade dabei hier rumzustöbern. Über Artisteer3 hast du ja schon eine Menge geschrieben. Ich habe auch das kostenpflichtige Upgrade genommen, nachdem ich vorher auf einige updates verzichtet hatte, als es noch nichts wesentliches Neues gab. Nun bin ich froh wieder auf dem neuesten Stand zu sein. Für mich ist es einfach ein Hobby mit Artisteer und meinen eigenen Fotos meine Blogs immer wieder zu verändern.
Lieben Gruß
Elke
Hallo Elke,
geht mir genauso :-)
Gruß,
Andreas
Gut, dass ich diesen Artikel gefunden habe. Hatte mir gegen Ende letzten Jahres nämlich Artisteer gekauft, aber zwischenzeitlich vergessen, da ich normalerweise Themes händisch erstelle. Mal sehen, ob Version 3 besser ist, denn die alte fand ich nicht so toll.
Deswegen rate ich immer dazu, vorher die Demo in Ruhe auszuprobieren :-)
Hatte ich ja, aber dank den tausenden von Wasserzeichen sah das Ergebnis naja … aus.
Denke aber, dass man mit ein bisschen Feinschliff gute Themes rausholen kann.
Hi, bin gerade auf Deinen Blog gestossen und finde Deine Informationen sehr gut. Für mich ist Artisteer in der neuen Version (3.0) auch schneller geworden. Ich finde es einfach klasse das ich jetzt direkt mit der Maus einzelne Bereiche verändern kann und nicht mehr in die Menüpunkte gehen muss. Das erleichtert die Arbeit doch ungemein. Auch sind die neuen Layoutfunktionen doch sehr gut und es macht noch mehr Spaß mit der Software zu arbeiten. Ich bin übrigens durch die Seite (netter Versuch, hat nicht geklappt) auf Artisteer aufmerksam geworden und habe dort viele nützliche Informationen gefunden. Wer sich einmal ein fertiges Template anschauen möchte (es ist für Joomla), der braucht nur auf meine Webseite zu klicken, dies ist mit Artisteer erstellt worden… Ich freue mich schon auf Deine weiteren Anleitungen und bedanke mich für diesen sehr guten Beitrag. Alles Gute weiterhin…
Netter Versuch, Frank. Hat aber nicht funktioniert. Haben vor dir schon gut 10 andere ausprobiert ;-)
Ach, ganz vergessen, das mit der Demoversion hat mir auch sehr gut gefallen, ich konnte das Programm wirklich in allen Einzelheiten testen und wußte sofort ob es mir gefällt. Klar sind die Wasserzeichen dabei nervig…